Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Die meisten Fotoscanner verfügen über keinen automatischen Einzug. Dabei ist es einfach lästig ein Foto nach dem anderen auf den Flachbettscanner zu legen. Bei den Dia- und Negativscannern sorgen immerhin die Schienen(Durchlichteinheiten) für etwas Abhilfe und Scannen bis zu 10 oder 12 Bilder pro Scanvorgang.

Update 2017: Wir haben aktuell 2 Empfehlungen für leistungsfähige Fotoscanner mit automatischen Einzug

Plustek ePhoto Z300 Fotoscanner

Dieser Scanner von Plustek, 2016 erschienen, scannt bis zu 10 Bilder automatisch und unterstützt alle gängige Bildgrößen- und Dokumenten-Formate. Dank intelligenter Software übernimmt der Fotoscanner mit Einzug eine Vielzahl an Aufgaben:

  • Größe automatisch zuschneiden
  • Schieflagen korrigieren
  • Bildoptimierung
  • Umfangreiche Software für manuelle Bearbeitung

Der Z300 hat eine Auflösung von 300 dpi.

    

Darüber hinaus können die Bilder sofort in sozialen Netwerken wie facebook oder, Twitter geteilt werden. Mit fast 200€ ist er nicht günstig, aber für einen Scanner mit automatischem Einzug definitiv ein Gerät der unteren Preisklasse.

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Kodak PS50 Picture Saver Scanning System – Profi-Gerät auch zum Mieten

Die professionelle Alternative zum ePhoto Z300 ist der PS50 Picture Saver von Kodak. Der Scanner scannt 50 Bilder in der Minute und kommt problemlos mit verschiedenen Formaten klar. Auch hier ist ein professionelle Software integriert:

  • Entfernung von roten Augen
  • Entfernung von Schmutz wie Staub und sogar Kratzern
  • Korrekturen der Bildposition und Größe

Der Scanner hat eine Auflösung von 600 dpi.

Der Unterschied macht sich im Preis bemerkbar: Ca. 1.500€ muss für den PS50 auf den Tisch gelegt werden – Da die meisten Anwender oftmals nur einmalig eine Bildersammlung digitalisieren möchten lohnt sich der Kauf oftmals nicht. Jetzt besteht jedoch bei Amazon die Möglichkeit den Fotoscanner für ca. 100€ zu mieten. Dafür bekommt man beste Qualität und spart viel Geld – Ideal für das einmalige Scannen und digitalisieren von Familienalben!

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Warum verfügen die meisten Scanner über keinen automatischen Einzug?

Man muss bedenken, dass das Scannen und der Einzug ein komplexer mechanischer Vorgang ist, besonders wenn mehrere und unterschiedlich große Bilder eingescannt werden sollen.

Einzug

Bei dem Einzug muss der Fotoscanner die Dicke und Qualität des Papiers hinsichtlich möglicher entstehender Schäden berücksichtigen. Dazu kommen die unterschiedlichen Formate. Je nach Format ist ein anderer Fokus und Beleuchtung des Scanners erforderlich, sowie eine unterschiedliche Führung des Papiers.

Einige oder sogar die meisten Hersteller umgehen das Problem, indem sie Flachbettscanner anbieten, die mit dem aufgelegten Format keine Probleme haben und die Größe des Bildes und Dokumentes Problemlos erkennen oder nur garantieren Dokumente fehlerfrei einscannen zu können. Deswegen lesen Sie in der Regel vergeblich über eine spezielle Funktion, Fotos bei Einzugsscannern einscannen zu können. Belege und Visitenkarten sind hingegen oft möglich. Hier wird dann vom Dokumentenscanner geredet.

Auf der anderen Seite kann man den Herstellern auch dankbar sein, denn nur so gibt es auch gute Fotoscanner für wenig Geld für die man eben mehr Zeit aufbringen muss. Dia- und Negativscanner hingegen verfügen zumeist über Einzüge, da diese einheitliche Formate haben und daher leichter per Einzug zu scannen sind.


Wer einen Einzugs-Fotoscanner haben möchte, der muss tiefer in die Tasche greifen. Die uns bekannten Geräte werden hier vorgestellt. Leider sind nicht mehr alle Geräte im Handel als Neuware erhältlich.

KODAK Picture Saver Scanning System PS80

Kodak Picture Saver PS80Den Kodak Picture Saver gibt es in zwei Varianten. Der PS80 kann bis zu 85 Fotos pro Minute einziehen, wobei er eine Beschränkung von 50 Blatt aufweist. Bei 1000 Fotos muss man also ca. 20 mal nachlegen und brauch ca. 11 Minuten. Äußerst fix im Vergleich zu dem lästigen Auflegen auf dem Flachbettscanner. Das Einscannen von 1000 Fotos kann dann schnell einmal den ganzen Tag einnahmen und in Frustration enden. Bestückt ist das Gerät mit einer integrierten Bildverarbeitung die automatisch jedes Bild qualitativ verbessert. Aufgrund der Sensibilität der (alten) Fotos wird ein schonendes Transportverfahren verwendet. Ebenfalls praktisch und unseres Wissens einzigartig ist die Kombination von Einzugsscanner und Flachbettscanner. Für empfindliche alte Fotos und ungewöhnliche Formate kann zusätzlich der Flachbettscanner herangezogen werden. Weitere Features sind ein beidseitiges Scannen und das Speichern der digitalen Bilder in unterschiedlichster Form. Natürlich können auch ganz normale Dokumente in bestechender Qualität genutzt werden.

Über die rechte Menüführung (Smart Touch Funktion) können einfach Anpassungseinstellungen vorgenommen werden. Die mitgelieferte Software gibt den Bildern den letzten Feinschliff. Helligkeit, Farben und Kontrast sind in Kürze angepasst. Der Preis für diesen man kann fast schon sagen Exot ist jedoch happig: Laut Amazon stehen 2712,56€ (Stand: 12.08.2014, inkl. MwSt., ohne Versandkosten) zu Buche. Das Gerät ist vielleicht eher was für Service-Unternehmen, die Scandienste und Druckdienste anbieten. Der Otto-Normalverbraucher scannt in der Regel einmal ein Menge von Bildern und dann lange nichts mehr..

KODAK Picture Saver Scanning System PS50

Kodak Picture Saver PS50Der kleine Bruder unterscheidet sich in der Anzahl der möglichen Scans pro Minute, nämlich 50, und einer Kapazität von 25 Blatt sowie einigen Features. Die genaue Auflistung ist hier nachzulesen. So sind beim PS50 keine TIFFs möglich, die Enhanced Kodak Perfect Touch Technologie ist nicht vorhanden, eben sowenig wie ein durch Klick mögliche 180 Grad-Rotation. Für die meisten Leute sollte auch mehr als ausreichend sein, insbesondere wenn man sich den Preisunterschied anschaut. Mit einem Preis von 1291,99€ (Stand: 12.08.2014, inkl. MwSt., ohne Versandkosten) ist er weniger als halb so kostenintensiv wie der PS80. Preis bei anderen Shops sind weichen womöglich ab.

Kodak Picture Saver
Lichtquelle LED
Optische Auflösung 600 dpi
Ausgabeauflösung bis 600 dpi (ohne Interpolation)
Sensor CCD
Zufur kann während des Scannens kontinuierlich vorgenommen werden
Geschwindigkeit max. 85 bzw 50 Bilder bei 4 x 6 Zoll-Bildern und 300dpi
Farbtiefe(Output) 24-bit

HP ScanJet 5530 Photosmart

Scanjet5530Der wie ein Hoovercraft wirkende HP ScanJet 5530 ist leider nicht mehr im Handel erhältlich – bestimmt aber be eBay. Verwunderlich, da gerade diese Art von Scanner so rar ist. Das Gerät verfügt über eine Farbtiefe von 48-bit und einen modernem CCD-Sensor. Die Auflösung liegt bei 2400 dpi. Die automatische Fotozuführung schafft bis zu 5 Abzüge pro Minute. Damit ist er deutlich langsamer als der von Kodak, aber übernimmt trotzdem die lästige Arbeit. Daneben lassen sich auch Dias und Negative einscannen. Der Scanner lag nach Recherche zwischen 200-300€.

HP Scanjet N6310

HP Scanjet N6310Der erhältliche N6310 wirbt nicht so stark wie die Kodakgeräte damit Fotos scannen zu können. Jedoch findet das Scannen von Fotos auf der HP-Seite seine Erwähnung. Mit der Möglichkeit von beidseitigen Scans, Scans von gebundenen Berichten und Visitenkarten sowie starker Hardware ist der HP ein wirklich guter Scanner. Die Hardware weißt max. 2400 dpi bei 48-bit(Output) auf. Im Gerät ist eine automatische Bildoptimierung eingebaut, sodass Entzerren und Zuschneiden nicht aus eigener Hand erfolgen muss. Der Scanner schafft 6 Bilder die Minute.  Mehr Informationen gibt es bei HP und auch bei Amazon. Der offizielle Preis auf der HP-Seite beträgt 479,00€ (Stand: 12.08.2014, inkl. MwSt., ohne Versandkosten).